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5 Gründe, warum wir Marder lieben sollten

Der Steinmarder gehört unbeachtet einiger Zwischenfälle mit Autos und  Häusern  zu den echten Geheimtipps unter den einheimischen Tierarten. Wir vom OTTER-ZENTRUM geben Ihnen gleich fünf Gründe, warum wir den Marder lieben sollten. Gleichzeitig liefern wir Ihnen wissenswerte Informationen zu seiner vermeintlichen Vorliebe für Autoschläuche.

Warum entstehen Marderschäden am Auto?

Ein Marderbiss kann durchaus ernste Schäden an Kabeln, Leitungen und Schläuchen am Auto anrichten. Aber nicht nur die Schäden hinterlässt der Marder im Fahrzeug. Auch viele Duftspuren, erzeugt von den Duftdrüsen an den Pfoten, bleiben im Fahrzeug zurück. Vermehrt von März bis Mai , häufen sich diese Art von Zwischenfällen. Die ursprüngliche Theorie, einen Zusammenhang mit der Paarungszeit herzustellen, ist mittlerweile widerlegt. Ein Zusammenhang kann dabei aber auf die ausgeprägte Territorialität der Tiere genommen werden. Gleichgeschlechtliche Tiere werden im eigenen Revier nicht geduldet und Duftspuren eines Konkurrenten im Auto werden kurzerhand “entfernt”. Das Kauen auf Schläuchen wiederum entspringt der Neugier der Tiere. Zum Erkunden nutzen sie gerne ihre Zähne und kauen auf dem Untersuchungsgegenstand. Hinter einem Biss steckt also keine bösartige Absicht dem Fahrzeugbesitzer gegenüber.

1. Größere Vielfalt als gedacht

In einem Auto begegnen Ihnen mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit immer die sogenannten Steinmarder. Tatsächlich ist dieser aber nur einer von vielen Arten. Daneben hat sich hierzulande beispielsweise auch der Baummarder niedergelassen. Dieser unterscheidet sich vom Steinmarder in mehreren Eigenschaften:

  • Lebensraum: Misch- und Laubwälder, keine Siedlungen oder offenes Land
  • Dunkle Nase, spitzere und größere Ohren
  • Braunes Fell mit gelben Kehlfleck
  • „Kulturflüchter“, daher deutlich scheuer

Nicht nur die echten Stein- und Baummarder gehören zu dieser Art. Auch Otter, Dachse, Iltisse, Nerze und Wiesel sind strenggenommen Teil der sogenannten hundeartigen Raubtiere. Durch ihre überraschend große Vielfalt bereichern die Marder unsere einheimische Fauna. Bei uns im OTTER-ZENTRUM können Sie sich von ihrer liebenswerten Art selbst überzeugen.

2. Echte Überlebenskünstler

Das Verhalten der Marder verlangt durchaus Respekt. Immerhin haben sie es geschafft, sich auf verändernde Außeneinflüsse komplett neu einzustellen. Besonders die Steinmarder passten sich im Laufe der letzten Jahrzehnte erfolgreich an ihre menschlichen Nachbarn an. So suchen sie gerade auch in besiedelten Gegenden in Schuppen, Dachböden und Scheunen ihre Verstecke. Auf dem Speiseplan stehen neben Kleinsäugern, Vögeln, Eiern, Gemüse und Fallobst auch die Reste der Menschen. Ihre Dämmerungs- und Nachtaktivität verschafft den Tieren als Kulturfolger einen Vorteil, denn wenn der Mensch nachts schläft, können die Tiere ungesehen im Schutz der Dunkelheit ihr Revier erkunden und auf Beutejagd gehen.

3. Sie sehen einfach putzig aus

Wenn Sie einen Marder länger beobachten, fällt Ihnen mit Sicherheit sein niedliches, putziges Aussehen auf. Besonders die abstehenden Ohren und die süßen Nasen haben es vor allem den jüngeren Besuchern und Besucherinnen unseres Tierparks angetan.

4. Sie faszinieren in ihren Bewegungen

Einige vermag es zu überraschen, aber die Marder sind zu beeindruckenden Bewegungen fähig. Baum- und Steinmarder drehen bei Bedarf ihre Füße um bis zu 180 Grad und können so ungehindert mit dem Kopf voran abwärts klettern. Wenn es nötig ist, springen Baummarder außerdem bis zu vier Meter weit. Und selbst wenn sie einmal nicht ihre Höchstleistungen vollbringen, sind ihre Bewegungen faszinierend für die Besucher und Besucherinnen.

5. Ein Herz für Marder

All diese Punkte liefern gute Gründe dafür, den Marder ins Herz zu schließen. Wer den süßen Tieren eine Chance gibt, der hilft ihnen dabei, ihren Ruf aktiv zu verbessern und somit dabei zu helfen, Tierquälerei und Gewalt gegen sie zu reduzieren.

Gerne begrüßen wir Sie bei uns im OTTER-ZENTRUM, wo Sie neben unseren Mardern auf viele weitere tolle Tiere treffen.

 

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