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OTTER-ZENTRUM

Baummarder | Otter-Zentrum Hankensbüttel

Baummarder – die Tiere aus dem Wald

Steckbrief

Vorkommen

Der Baummarder (Martes martes) ist über fast ganz Europa bis hin nach Westasien verbreitet. Er fehlt in Teilen Spaniens und Griechenlands. Sein Lebensraum sind große zusammenhängende Waldgebiete. Da sein Revier sehr groß ist finden sich darin fast immer Laub-, Nadel- und Mischwälder. Er ist sehr scheu und meidet menschliche Siedlungen.

 

 

 

 

 

 

 

Körperbau

Die Männchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 60 cm, eine Schwanzlänge von ca. 20 cm und ein Gewicht von 2,4 kg. Weibchen sind leichter und kleiner. In der Regel haben Baummarder einen runden, gelben Kehlfleck. Ein Baummarder kann seine Hinterbeine um bis zu 180° drehen, was ihm das Hinunterklettern kopfüber an Bäumen ermöglicht. Sie verfügen über Krallen, die nicht eingezogen werden können.

Lebensweise

Baummarder sind nachtaktive Einzelgänger, deren Streifgebiete 300 - 1.000 ha groß sein können. Während ihrer meist nächtlichen Aktivitätsphasen legen sie kilometerlange Distanzen zurück. Tagsüber nutzen sie eine Vielzahl an Schlafplätzen, meist in verlassenen Spechthöhlen und Vogelnestern in luftiger Höhe, gelegentlich auch in Verstecken am Boden.

 

Baummarder können, wie ihre nächsten Verwandten die Steinmarder, sehr gut klettern. Nach der Paarungszeit im Hochsommer dauert es ca. 9 Monate, bis im April die 1-4 Jungtiere eines Wurfes geboren werden, denn Baummarder-Föten machen eine Keimruhe, in der sich das befruchtete Ei erst im Winter in der Gebärmutter einnistet.

In freier Natur werden Baummarder durchschnittlich 8 – 10 Jahre alt. In Gehegehaltung können sie ein Alter von 15 – 16 Jahren erreichen.

Nahrung & Gefährdung

Die Ernährung des Baummarders ist saisonal geprägt. Im Frühjahr frisst er vor allem Kleinsäuger, wie Mäuse, Ratten, aber auch Eier und Jungvögel. Im Sommer und Herbst frisst er vorwiegend Insekten, Beeren und Pilze und Aas. Der Baummarder ist das einzige Raubtier, das in der Lage ist ein Eichhörnchen in den Bäumen zu erbeuten. Dies geschieht aufgrund des großen Energieverlustes bei der Jagd nur sehr selten. Meistens überrascht der Baummarder seine Beutetiere im Schlaf.


Mit Ausnahme des Fuchses spielen die natürlichen Feinde, wie Adler, Uhu, Wolf oder Luchs nur noch eine geringe Rolle. Die meisten Baummarderverluste treten durch Bejagung, Verkehr und Krankheiten auf. Ob der Baummarder in Deutschland in seinem Bestand bedroht ist, ist derzeit umstritten.

Lebensraum

Vorkommen

Der Baummarder (Martes martes) ist über fast ganz Europa bis hin nach Westasien verbreitet. Er fehlt in Teilen Spaniens und Griechenlands. Sein Lebensraum sind große zusammenhängende Waldgebiete. Da sein Revier sehr groß ist finden sich darin fast immer Laub-, Nadel- und Mischwälder. Er ist sehr scheu und meidet menschliche Siedlungen.

 

 

 

 

 

 

 

Körperbau

Die Männchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 60 cm, eine Schwanzlänge von ca. 20 cm und ein Gewicht von 2,4 kg. Weibchen sind leichter und kleiner. In der Regel haben Baummarder einen runden, gelben Kehlfleck. Ein Baummarder kann seine Hinterbeine um bis zu 180° drehen, was ihm das Hinunterklettern kopfüber an Bäumen ermöglicht. Sie verfügen über Krallen, die nicht eingezogen werden können.

Lebensweise

Baummarder sind nachtaktive Einzelgänger, deren Streifgebiete 300 - 1.000 ha groß sein können. Während ihrer meist nächtlichen Aktivitätsphasen legen sie kilometerlange Distanzen zurück. Tagsüber nutzen sie eine Vielzahl an Schlafplätzen, meist in verlassenen Spechthöhlen und Vogelnestern in luftiger Höhe, gelegentlich auch in Verstecken am Boden.

 

Baummarder können, wie ihre nächsten Verwandten die Steinmarder, sehr gut klettern. Nach der Paarungszeit im Hochsommer dauert es ca. 9 Monate, bis im April die 1-4 Jungtiere eines Wurfes geboren werden, denn Baummarder-Föten machen eine Keimruhe, in der sich das befruchtete Ei erst im Winter in der Gebärmutter einnistet.

In freier Natur werden Baummarder durchschnittlich 8 – 10 Jahre alt. In Gehegehaltung können sie ein Alter von 15 – 16 Jahren erreichen.

Nahrung & Gefährdung

Die Ernährung des Baummarders ist saisonal geprägt. Im Frühjahr frisst er vor allem Kleinsäuger, wie Mäuse, Ratten, aber auch Eier und Jungvögel. Im Sommer und Herbst frisst er vorwiegend Insekten, Beeren und Pilze und Aas. Der Baummarder ist das einzige Raubtier, das in der Lage ist ein Eichhörnchen in den Bäumen zu erbeuten. Dies geschieht aufgrund des großen Energieverlustes bei der Jagd nur sehr selten. Meistens überrascht der Baummarder seine Beutetiere im Schlaf.


Mit Ausnahme des Fuchses spielen die natürlichen Feinde, wie Adler, Uhu, Wolf oder Luchs nur noch eine geringe Rolle. Die meisten Baummarderverluste treten durch Bejagung, Verkehr und Krankheiten auf. Ob der Baummarder in Deutschland in seinem Bestand bedroht ist, ist derzeit umstritten.

Videos

Das Video wurde dankenswerterweise gefördert von: